Politische Schriften

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Titel: Politische Schriften

Autor: Adelbert Chamisso

Format: ePUB

Seitenzahl: 18 (Printausgabe)

Erscheinungsdatum: 01.02.2016

Beschreibung Politische Schriften

Politische Schriften. Adelbert von Chamisso wird 1881 als Louis Charles Adelaïde de Chamisso de Boncourt auf Schloß Boncourt in der Champagne geboren. Er ist der Sohn eines französischen Offiziers aus einer alten lothringischen Adelsfamilie. 1792 flieht die Familie vor der nahenden Revolution über Lüttich und Würzburg nach Berlin. Chamisso wird Page der Königin Friederike Luise und besucht das Französische Gymnasium in Berlin. 1798 tritt er als Fähnrich in das preußische Heer ein. Er beschäftigt sich mit Philosophie und Literatur und wird Mitglied im «Nordsternbund», einem Kreis romantischer Schriftsteller. In den Jahren 1803 bis 1806 gibt er mit Varnhagen den «Grünen Almanach» heraus. In dieser Zeit entstehen erste literarische Arbeiten. Mit der Zerschlagung der preußischen Armee durch Napoleon 1806 endet sein Soldatendasein, seine Eltern kehren nach Frankreich zurück, doch er selbst gerät in eine Krise. In den nächsten Jahren lebt er ruhelos teils in Berlin, teils in Frankreich, auf der Suche nach seiner nationalen Identität und seinem weiteren Lebensplan. Während eines Aufenthalts in der Schweiz entdeckt er sein Interesse an Flora und Fauna der Alpen. 1812 kehrt er nach Berlin zurück und beginnt an der Universität ein Botanikstudium. Die aufgewühlte, frankreichfeindliche Stimmung während der Befreiungskriege veranlaßt ihn, Berlin zu verlassen und sich auf das Gut eines Freundes zurückzuziehen. Dort schreibt er 1813 sein literarisches Hauptwerk, die autobiographische Erzählung «Peter Schlemihl». Danach setzt er in Berlin sein Studium fort. 1815 bietet sich ihm die Gelegenheit, als Naturforscher auf einem russischen Expeditionsschiff an einer Weltumseglung teilzunehmen. Er macht wichtige Entdeckungen und die wissenschaftliche Auswertung der Reise, von der er 1818 zurückkehrt, beschäftigt ihn sein weiteres Leben. 1819 wird er Kustos am Botanischen Garten und Ehrendoktor der Berliner Universität; im selben Jahr heiratet er Antonie Piaste. Neben naturwissenschaftlichen Arbeiten wendet er sich in den nächsten Jahren verstärkt wieder der Lyrik zu. Seine Gedichte spiegeln den Wandel von einer romantischen zu einer realistischen Kunstauffassung, mit der er auch ein kritischer Beobachter der gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit wird. Von 1832 bis zu seinem Tode ist er zusammen mit Gustav Schwab Herausgeber des «Deutschen Musenalmanachs». Mit diesem kommt es 1837 wegen des Abdrucks eines Heine-Portraits zum Konflikt. Nach einer schweren Erkrankung stirbt Chamisso 1838 in Berlin.