Männlichkeit und mann-männliche Prostitution. Beweggründe der Adressaten aus der Lebensbewältigungsperspektive

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Titel: Männlichkeit und mann-männliche Prostitution. Beweggründe der Adressaten aus der Lebensbewältigungsperspektive

Autor: Steffen Baer

Format: PDF

Seitenzahl: 41 (Printausgabe)

Erscheinungsdatum: 29.02.2016

Beschreibung Männlichkeit und mann-männliche Prostitution. Beweggründe der Adressaten aus der Lebensbewältigungsperspektive

Männlichkeit und mann-männliche Prostitution. Beweggründe der Adressaten aus der Lebensbewältigungsperspektive. Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule RheinMain (FB Sozialwesen), Veranstaltung: Theorieprojekt, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt immer mehr Anlaufstellen für weibliche Prostituierte in Form von Beratungsstellen und Unterstützungsangeboten in sozialen Brennpunkten. Für Männer in dieser Situation findet man hingegen kaum Angebote dieser Form. Mann-männliche Prostitution findet sowohl im Internet als auch im realen Leben Konsumenten. Auf Webseiten wie zum Beispiel www.planetromeo.com oder in Handy Apps wie beispielsweise. GrindR. Ein weiterer großer Bereich ist die Prostitution von männlichen Migranten, nach Hagele (2006: 75ff.) kommen diese nach Deutschland, um sich den Traum einer gut versorgten Familie zu schaffen und zu arbeiten – übergangsweise als Stricher, Callboys, etc. um erste finanzielle Sicherheiten zu bekommen. Zur männlichen Prostitution gibt es sehr wenig Fachliteratur – laut Hagele wird diese als Tabuthema der Sozialen Arbeit gesehen. Diese Arbeit widmet sich daher diesem, sowohl empirisch als auch theoretisch wenig erforschtem, aber sehr relevanten Thema, um ihm innerhalb der Sozialen Arbeit die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Somit wird mit diesem Theorieprojekt folgende konkrete Frage bearbeitet: Welche Beweggründe haben junge Männer (aus der Bewältigungsperspektive), Sex mit Männern gegen Bezahlung zu haben und wie kann die Soziale Arbeit hierbei – präventiv –eingreifen? Hierbei gilt allerdings zu beachten, dass nicht immer einer Intervention durch die Soziale Arbeit bedarf – was in diesem Theorieprojekt nochmals aufgezeigt wird. Theoretische Erkenntnisse aus der Forschung mit männlichen Prostituierten begrenzen sich auf wenige Handbücher und Studien, die mehr mit Handlungsmaximen und Erklärungen der einzelnen Sachverhalte arbeiten, als mit dem Versuch, das Phänomen männliche Prostitution wissenschaftlich im Kontext Sozialer Arbeit zu begründen. Mit dieser Ausarbeitung werden sozialwissenschaftliche Theorien so verknüpft, dass ein Erklärungsansatz für mann-männliche Prostitution entsteht.